Fakultät für Informatik, Technische Universität Graz
   
 
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Fakultät für Informatik

Die Fakultät für Informatik ist seit Jahresbeginn 2004 eine von sieben Fakultäten der Technischen Universität Graz. Damit findet die Bedeutung der Informatik an der TU Graz nun auch angemessen in der formalen Struktur ihren Niederschlag, wählen doch derzeit etwa ein Viertel der Studierenden ein Studium in diesem Fachbereich.
Fast alle der derzeit acht Institute, sind am Campus Inffeldgasse in St. Peter angesiedelt, nur das Institut für Semantische Datenanalyse (Professor Pfurtscheller) fand (hoffentlich nur vorübergehend) ein neues Zuhause in der Krenngasse. Die räumliche Nähe in den modernen Gebäuden (die letzten wurden erst 2000 bezogen) fördert eine Atmosphäre der Zusammengehörigkeit.

Die Fakultät konnte eine Reihe von Initiativen starten, die gleichzeitig den Zusammenhalt nach innen stärken und Offenheit nach außen beweisen. Dazu gehört ein Internet-Server, der alle wichtigen Informationen zu Strukturen, Personen, Lehrinhalten und Forschungsschwerpunkten enthält, gemeinsame Forschungsprojekte wie etwa MISTRAL, aber auch ein gemeinsam veranstaltetes Informatikkolloquium. Die Attraktivität der Fakultät als Ausbildungsstätte und Forschungspartner wird so deutlich.

Bilder der Fakultät für Informatik

Im Bereich der Lehre betreut die Fakultät Studierende in drei schon ‘traditionellen’ und zwei ganz neuen Studienrichtungen.
Die ‘traditionellen’ sind "Telematik", und "Softwareentwicklung-Wirtschaft" und " Technische Mathematik". Diese Studienrichtungen, die in Österreich nirgendwo sonst angeboten werden, wurden im Studienjahr 2004/2005 von etwa 250 Personen gewählt, das ist rund ein Viertel aller Neustudierenden der TU Graz. Im Jahre 2003 hat bereits der tausendste Telematiker sein Studium abgeschlossen. Diese Zahlen beweisen die Bedeutung und die hohe Attraktivität der Fakultät.
Seit Oktober 2005 gibt es zusätzlich zwei neue Studiengänge, nämlich "Informatik" (seit Oktober 2006 auch das zugehörige Masterstudium) und für das Lehramtsstudium das Unterrichtsfach "Informatik und Informatikmanagement": in diesen beiden Studien werden die Kernbereiche der Informatik mehr betont, eine etwaige Spezialisierung in Richtung mehr Elektronik, mehr Wirtschaft, mehr Mathematik oder mehr von einem anderen Fach ist bei diesen Studien der eigenen berufsbegleitenden Weiterbildung der Abgänger vorbehalten.

Mit den neuen Gebäuden in der Inffeldgasse 21a ist es der Leitung der TU Graz gelungen, zahlreiche anwendungsorientierte Kompetenzzentren auf dem Campus zu bündeln. Zentren wie das KNOW-Center oder das Zentrum 'Virtuelles Fahrzeug' haben einen starken Informatikbezug und bieten Studenten neben der rein universitären Forschung auch Zugang zur industrienahen Anwendungsforschung - eine für Informatikstudenten einmalige Situation in Österreich. Die WissenschafterInnen an den Instituten der Informatik-Fakultät kooperieren intensiv mit diesen Forschungseinrichtungen. Direkte Beteiligungen bestehen an den folgenden Institutionen, die alle am erweiterten Campus Inffeldgasse angesiedelt sind, bzw. dort als Außenstelle eine Arbeitsgruppe betreiben:
- Kompetenzzentrum für wissensbasierte Anwendungen und Systeme - KNOW Center (www.know-center.at)
- Kompetenzzentrum 'Das Virtuelle Fahrzeug' - VIF (www.virtuellesfahrzeug.at)
- Kompetenzzentrum für Virtual Reality und Visualisierung - VRVis (www.vrvis.at)
- Zentrum für Sichere Informationstechnologie - A-SIT, (www.a-sit.at)
- Stiftung Secure Information and Communication Technologies - SIC (sic.iaik.tugraz.at)
- Softnet Austria Competence Network - SoftNet (www.soft-net.at)

Nicht zufällig ist Wissensmanagement eines der Schwerpunkt-Themen an der Fakultät. Um den Wissensaustausch innerhalb der Fakultät und mit Wissenschaftern in aller Welt zu unterstützen betreibt die Fakultät eine Reihe von Initiativen. Da sind einerseits die hoch-innovativen computergestützten Plattformen in den Bereichen eLearning und Digitale Bibliotheken, andererseits die klassischen Möglichkeiten, wie eine mit hochkarätigen Vortragenden besetzte Kolloquiumsreihe, die Herausgabe von Fachjournalen (wie das elektronische Journal of Universal Computer Science) und die Organisation von Workshops und Tagungen (wie z.B. die jährliche I-KNOW Konferenz zum Thema Wissensmanagement). In all diesen Bereichen sind Wissenschafter der Fakultät überaus aktiv.

Die Fakultät für Informatik betont die Vernetzung der Wissensgebiete. Sie lädt deshalb der Informatik nahe stehende Persönlichkeiten ein, assoziierte Mitglieder der Fakultät zu werden.

Die Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Fakultät arbeiten intensiv in national und international geförderten Projektgruppen mit, wodurch ihre Kompetenz und hohe Anerkennung unterstrichen wird. Die Art dieser Projekte umfasst ein breites Spektrum ausgehend von der Grundlagenforschung über die angewandte Forschung bis hin zu Industriekooperationen. Die Projekte sind teils national, teils international gefördert, Mittel kommen aus österreichischen Quellen (z.B. FWF) ebenso wie von der EU (momentan hauptsächlich aus dem 6. Rahmenprogramm, und hier naturgemäß weitgehend aus dem Programm IST - Information, Society and Technology). Auf diese Weise ist die Fakultät eingebunden in ein europäisches Netzwerk von Wissenschaft und Technologie. Die Bedeutung des Standortes Graz als Zentrum von Wissenschaft, Forschung und Lehre im Bereich der Informatik wird vor dem Hintergrund der Osterweiterung der EU damit weiter gefestigt; Graz rückt auch in dieser Hinsicht weiter in die Mitte.

Weitere Informationen über die Fakultät für Informatik sind auch im TUGonline (dem Informationsmanagementsystem der Technischen Universität Graz) zu finden.

 
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