Fakultät für Informatik, Technische Universität Graz
   
 
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Vom Studenten zum Profi

Die Fakultät betreut Studierende der Studienrichtungen

Diese ersten drei genannten Studienrichtungen, die in Österreich nirgendwo sonst angeboten werden, wurden im Studienjahr 2004/2005 von etwa 250 Personen gewählt, das ist rund ein Viertel aller Neustudierenden der Technischen Universität Graz. Im Jahre 2003 hat bereits der tausendste Telematiker sein Studium abgeschlossen. Diese Zahlen beweisen die Bedeutung und die hohe Attraktivität der Fakultät.

Die Berufschancen für Absolventen sind auch in den Jahren nach dem Platzen der "Internet-Bubble" nach wie vor ausgezeichnet. Schlagzeile in der "Computer Zeitung" vom 25.7.2005: "Europa mangelt es ab 2006 an IT-Kompetenz". Laut einem Forrester Report (Forrester ist international renommiert für Wirtschafts- und Industrieanalysen) von Senior Analyst Richard Peynot führt die Kombination aus einer höheren Zahl von Pensionierungen und dem Rückgang von Hochschulabsolventen in den IT Fachbereichen ab 2006 in Europa zu einem Engpass an qualifizierten Mitarbeitern.

Die Absolventen der IT-Studien von der TU Graz sind national und international als bestens ausgebildete Experten gefragt. Und im Rahmen der Bakkalaureatsstudien ist ein akademischer Abschluss bereits nach drei Jahren möglich. Die Institute der Fakultät für Informatik haben schon in der Vergangenheit eine Reihe von Persönlichkeiten hervorgebracht, die in verschiedenen Industrie- und Wirtschaftssektoren, von IT, Consulting, bis hin zu Finanz und Versicherung, Führungspositionen einnehmen. Dazu zählen u.a. Frank Kappe (Chief Technology Officer bei Hyperwave AG), Friedrich Huber (Partner bei Accenture Österreich), Ludwig Reinsperger (Asset Manager and Tresorerie bei Swiss Property), Gerhard Greiner (Geschäftsführer bei BearingPoint Infonova), Werner Ainhirn (Prokurist bei der UTA Telekom AG) und Harald Raetzsch (Gründer der Firma CSE und Vizepräsident der TTA-Group), um einige herauszugreifen.

Auch im wissenschaftlichen Bereich haben Absolventen von informatikorientierten Studien aus Graz international Beachtliches erreicht, angefangen bei Herbert Edelsbrunner, der seinerzeit als einer der jüngsten Full Professoren an die University of Illinois Urbana berufen wurde und zur Weltspitze im Bereich algorithmische Geometrie zählt, aber auch mit seiner Firma Raindrop Geomanic äußerst erfolgreich ist. Oder Emo Welzl, jetzt Professor an der ETH Zürich und gleichfalls führender theoretischer Informatiker, Professor Gitta Domik, Universität Paderborn, eine herausragende Expertin für Visualisierung, Computergrafik und Bildverarbeitung, Wolfgang Kainz, der nach einem langen und erfolgreichen Aufenthalt am International Institute for Geo-information Science and Earth Observation in Enschede und an der Universität Twente seit 2002 als Vorstand des Instituts für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien nach Österreich zurückgekehrt ist, sowie Professor Walter Kropatsch, TU Wien, ebenfalls Experte für Computergrafik und Bildverarbeitung, und Raimund Seidel, der nun Vizerektor an der Universität Saarbrücken ist, um nur einige Beispiele für die zahlreichen hocherfolgreichen Abgänger mit Doktorat zu nennen. Von Dieter Fellner, der seine Karriere in Graz begann und nun als Professor an das neue Institut für ComputerGraphik und WissensVisualisierung zurückgekehrt ist, wird später noch ausführlicher die Rede sein.

In den letzten Jahren haben besonders viele Absolventen an Instituten der Fakultät promoviert und habilitiert. Neben den an ihren Stamminstituten verbliebenen Wissenschaftern haben sich viele erfolgreich an anderen Forschungseinrichtungen etablieren können. Zu nennen sind z.B. Joachim Hasebrook, der gerade eine Professur für Wirtschaftspsychologie und E-Learning an der International School of New Media (ISNM) der Universität Lübeck angenommen hat, Maja Pivec, Professor an der FH Joanneum in Graz, oder Andreas Holzinger, der sich an der medizinischen Universität Graz am Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation u.a. als technischer Projektleiter des "Virtuellen Medizinischen Campus Graz" verdient gemacht hat.

Von Absolventen der Informatik-Studien der TU-Graz sind im Laufe der Jahre viele erfolgreiche Unternehmen gegründet worden, in den letzten 20 Jahren gut 20 an der Zahl. Dazu zählen Erfolgsnamen wie Infonova, BIT und Hyperwave in Graz selbst, aber auch Gründungen in den USA wie Vexcel oder Raindrop Geomanic.

 
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